Welche Regeln für Märkte und Anbieter gelten
Die Einordnung verbindet Wettmärkte verschiedener Sportarten mit Zulassungsfragen, Spielerschutz und der steuerlichen Behandlung von Gewinnen.

Wettmärkte im Vergleich: Basketball, Bundesliga und Fussball
Ein Vergleich von Basketball- und Fussballwetten setzt zunächst eine klare Abgrenzung voraus: Die Bundesliga ist eine einzelne Fussballliga, während Fussballwetten auch Begegnungen aus anderen Wettbewerben umfassen können. Basketball bildet eine eigene Sportart mit anderem Spielaufbau und anderen zeitlichen Abschnitten. Welche Auswahl daraus tatsächlich auf einer Plattform angeboten wird, hängt vom jeweiligen Angebot ab; Umfang und Funktionen sind anhand der aktuellen Bedingungen des betreffenden Anbieters zu prüfen.
Bei Basketballwetten können Spielausgang, Punktvorsprung und Gesamtpunktzahl als unterschiedliche Betrachtungsweisen eines Spiels dienen. Für die Abrechnung ist die Marktart relevant: Sie entscheidet, ob die reguläre Spielzeit oder auch eine Verlängerung berücksichtigt wird. Bei Siegwetten, Handicaps und Gesamtpunkten wird eine Verlängerung grundsätzlich einbezogen. Ein Dreiwegmarkt mit den Möglichkeiten Heimsieg, Unentschieden und Auswärtssieg bezieht sich dagegen auf die reguläre Spielzeit. Ein Unentschieden ist dort möglich, obwohl ein Basketballspiel insgesamt mit einem Sieger endet. Die Spielzeit der Viertel unterscheidet sich ebenfalls: In NBA-Partien dauern sie zwölf Minuten, in FIBA-Wettbewerben und der EuroLeague zehn Minuten.
Fussballmärkte orientieren sich an einem Sport mit zwei Mannschaften und einem Ergebnis, das häufig über Tore beschrieben wird. Bei einer Bundesliga-Partie wird daher zunächst derselbe Sport betrachtet wie bei anderen Fussballspielen; die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Liga ordnet das Ereignis ein, sagt für sich genommen aber nichts über die verfügbaren Wettarten aus. Für einen Vergleich zählt, ob ein Angebot unterschiedliche Begegnungs- und Marktarten aufführt und welche Bedingungen für die Abrechnung gelten. Aus der Bezeichnung „Bundesliga“ lässt sich weder eine bestimmte Markttiefe noch eine besondere Quote ableiten.
Auch die Zahl der angebotenen Märkte ist kein einheitliches Merkmal der Sportart. Ein einzelnes Angebot kann in seiner Auswahl und seinen Funktionen anders ausfallen als das eines grossen internationalen Buchmachers. Eine pauschale Aussage über sämtliche Schweizer Angebote wäre deshalb nicht belastbar; massgeblich bleibt, was beim jeweiligen Anbieter für die konkrete Begegnung ausgewiesen ist. Die aktuelle Angebotsübersicht und die Marktbedingungen sollten zusammen gelesen werden, denn ein Spiel kann verfügbar sein, ohne dass jede denkbare Wettart dazu angeboten wird.
Fussball, Eishockey, Tennis, Wintersport und E-Sport erscheinen je nach Anbieter und dessen aktuellem Angebot als Wettbereiche; daraus folgt keine feste Rangordnung ihrer Verbreitung. Für Basketball gilt ebenso, dass die konkrete Auswahl nicht allein aus der Sportart abgeleitet werden kann. Ein sachgerechter Vergleich zwischen Basketball, Bundesliga und Fussball trennt daher drei Ebenen: die Sportart, den Wettbewerb und die Märkte, die für ein bestimmtes Ereignis tatsächlich bereitstehen. Bei Basketball kommt zusätzlich die klare Unterscheidung zwischen regulärer Spielzeit und Verlängerung hinzu. Damit lassen sich Angebote vergleichen, ohne aus einer Liga- oder Sportbezeichnung auf nicht ausgewiesene Wettmöglichkeiten zu schliessen.
Wettanbieter in der Schweiz im Vergleich
Für Sportwetten zählen vor allem die angebotenen Wettfunktionen und Märkte sowie praktische Bedingungen wie Einzahlungshöhe, Zahlungsmethoden und Dauer der Auszahlung. Auch Livewetten, Statistiken, Cash-out oder spezialisierte Angebote wie Pferdewetten können den Vergleich prägen. Bei Boni sind Höhe, Umsatzbedingungen und Fristen entscheidend; ebenso wichtig sind nachvollziehbare Möglichkeiten, Einzahlungen oder Verluste zu begrenzen und Spielpausen einzulegen.
| Anbieter | Betreiber | Auszahlungsgeschwindigkeit | Mindesteinzahlung | Zahlungsmethoden | Merkmale |
|---|---|---|---|---|---|
| Sporttip | Swisslos Interkantonale Landeslotterie | 5–10 Arbeitstage | 10 CHF | TWINT, PostFinance, Kreditkarte | iOS-App, Android-App, Livewetten, Live-Statistiken |
| Jouez Sport | Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) | bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) | — | TWINT, Visa | Cash-out, iOS-App |
| PMU | Swisslos und Loterie Romande in Zusammenarbeit mit PMU (Pari Mutuel Urbain, Frankreich) | bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage) | — | Mastercard | Pferdewetten |
| Rabona | — | — | 10 CHF | PlayID, Karte, Paysafecard | Livewetten, Casino |
| Nv.casino | Nixxe B.V. | 5 Minuten bis 12 Stunden (spätestens 2 Werktage) | — | — | iOS-App, Android-App, Casino, Live-Casino |
| MyStake | GTW B.V. | — | 20 € | — | E-Sport, Livewetten, Virtuelle Sportarten, Casino |
| Allyspin | — | bis zu 3 Werktage | 10 CHF | PlayID, Kreditkarte | — |
| Lizaro | — | — | 10 CHF | Karte, Paysafecard, USDT | Casino, Live-Casino |
| Cazeus | — | — | 10 CHF | Visa, Mastercard, Paysafecard | Casino, Live-Casino |
| BassBet | — | bis zu 3 Werktage | 10 CHF | PlayID, Kreditkarte | Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung |
Sporttip
Sporttip verbindet Livewetten mit Live-Statistiken und stellt dafür Apps für iOS und Android bereit. Der Anbieter wird von Swisslos Interkantonale Landeslotterie betrieben; die Sportwetten sind von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Einzahlungen sind ab 10 CHF möglich, als Zahlungsmethoden stehen TWINT, PostFinance und Kreditkarte zur Verfügung. Die Auszahlung dauert 5–10 Arbeitstage. Für verantwortungsvolles Spielen gibt es separate Verlustlimiten für Sporttip, die pro Tag sowie für Zeiträume von 7 und 30 Tagen festgelegt werden können. Zusätzlich ist eine freiwillige Spielsperre für 1–180 Tage möglich; eine unbefristete Spielsperre steht ebenfalls zur Verfügung.
Jouez Sport
Jouez Sport kombiniert Cash-out mit einer iOS-App. Der Betreiber Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) verfügt für das Angebot über eine Lizenz der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa). Einzahlungen sind mit TWINT oder Visa möglich. Bei Auszahlungsanträgen von Montag bis Donnerstag kann die Auszahlung bis zu 3 Werktage dauern; bei Anträgen von Freitag bis Sonntag sind es bis zu 6 Werktage. Verlustlimiten ergänzen die Spielerschutzfunktionen. Eine vorübergehende Spielpause lässt sich für 1 Tag bis 6 Monate wählen; ausserdem ist eine unbefristete freiwillige Spielsperre möglich.
PMU
PMU richtet sich mit Pferdewetten an ein spezialisiertes Wettpublikum. Das Angebot wird von Swisslos und Loterie Romande in Zusammenarbeit mit PMU (Pari Mutuel Urbain, Frankreich) betrieben und ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Als Zahlungsmethode wird Mastercard angeboten. Eine Auszahlung kann bis zu 3 Werktage beanspruchen; bei einem Antrag von Freitag bis Sonntag sind es bis zu 6 Werktage. Für Pferdewetten gelten verpflichtende Verlustlimiten pro Tag, Woche und Monat, mit einem Höchstbetrag von CHF 8’000. Dazu kommen eine Einzahlungslimite und die Möglichkeit des freiwilligen Ausschlusses.
Rabona
Rabona verbindet Livewetten mit einem Casino-Angebot. Eine Einzahlung ist ab 10 CHF möglich. Zur Auswahl stehen PlayID, Karte und Paysafecard. Damit bietet das Angebot mehrere Zahlungswege neben den Livewetten und dem Casino.
Nv.casino
Nv.casino bietet neben dem Casino auch Live-Casino und Apps für iOS und Android. Betreiber ist Nixxe B.V. Auszahlungen können zwischen 5 Minuten und 12 Stunden dauern; spätestens erfolgt die Auszahlung innerhalb von 2 Werktagen. Für verantwortungsvolles Spielen steht ein Selbstausschluss zur Verfügung. Die Kombination aus mobilen Apps und Casino-Angeboten prägt das Produktprofil.
MyStake
MyStake führt E-Sport, Livewetten und virtuelle Sportarten neben dem Casino. Betreiber ist GTW B.V.; die Mindesteinzahlung beträgt 20 €. Einzahlungslimits können für Tag, Woche und Monat über den Kundenservice eingerichtet werden. Zusätzlich gibt es eine Auszeit und die Möglichkeit zum Selbstausschluss. Das Angebot umfasst damit sowohl mehrere Wettbereiche als auch Casinospiele und verschiedene Werkzeuge für Spielpausen und Limits.
Allyspin
Allyspin ermöglicht Einzahlungen ab 10 CHF und bietet dafür PlayID sowie Kreditkarte an. Die Auszahlung kann bis zu 3 Werktage dauern. Das Profil verbindet damit eine niedrige Mindesteinzahlung mit zwei genannten Zahlungswegen und einer konkreten Auszahlungsfrist.
Lizaro
Lizaro verbindet ein Casino mit Live-Casino. Einzahlungen sind ab 10 CHF möglich; als Zahlungsmittel werden Karte, Paysafecard und USDT angeboten. Das Produktprofil konzentriert sich damit auf Casinospiele und Live-Casino, während bei den Einzahlungen drei unterschiedliche Wege zur Verfügung stehen.
Cazeus
Cazeus kombiniert Casino und Live-Casino mit einer Mindesteinzahlung von 10 CHF. Für Einzahlungen sind Visa, Mastercard und Paysafecard vorgesehen. Das Angebot verbindet somit zwei Casino-Bereiche mit drei genannten Zahlungsmöglichkeiten.
BassBet
BassBet hebt sich mit Wett-Konfigurator und früher Auszahlung ab. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF; als Zahlungsmethoden werden PlayID und Kreditkarte angeboten. Auszahlungen können bis zu 3 Werktage dauern. Damit stehen neben den Wettfunktionen zwei Zahlungswege und eine angegebene Auszahlungsfrist im Mittelpunkt.
Worauf die Wahl hinausläuft
Die Angebote unterscheiden sich vor allem durch ihre Wettfunktionen, Zahlungswege und Auszahlungsfristen. Livewetten gibt es bei mehreren Anbietern, während Cash-out, Pferdewetten oder ein Wett-Konfigurator jeweils eigene Schwerpunkte setzen. Für die Auswahl zählen ausserdem die passende Mindesteinzahlung und die verfügbaren Möglichkeiten für Limits, Spielpausen oder Selbstausschluss.
Woran sich die Legalität von Sportwetten in der Schweiz erkennen lässt
Für Online-Sportwetten um Geld gilt in der Schweiz ein bewilligungspflichtiger Rahmen. Legal sind Angebote von in der Schweiz zugelassenen Anbietern; eine Bewilligung aus einem anderen Staat ersetzt diese Zulassung nicht. Ausländische Wettanbieter dürfen Schweizerinnen und Schweizer weder mit ihren Wettangeboten noch mit Werbung ansprechen. Auch eine professionell gestaltete Website oder eine ausländische Lizenz ist daher kein Beleg dafür, dass ein Angebot in der Schweiz rechtmässig ist.
Die Zulassung ist für die rechtliche Einordnung zentral: Bei nicht bewilligten Online-Wetten besteht keine rechtliche Absicherung, falls es zu einem Streit kommt. Zudem ist nicht garantiert, dass ein ausländischer Anbieter einen erzielten Gewinn auszahlt. Bei unbewilligten Angeboten kann auch der Einsatz verloren gehen. Ausländische Wettseiten werden von Schweizer Telekommunikationsanbietern automatisch blockiert. Eine solche Sperre ist jedoch nicht mit einer Bewilligung gleichzusetzen; massgeblich bleibt der rechtliche Status des Angebots.
Der Schweizer Rahmen begrenzt ausserdem, worauf gewettet werden darf. Wetten auf nicht sportliche Ereignisse, etwa auf das Wetter oder auf politische Personalentscheidungen, sind nicht zulässig. Verboten sind auch Wetten auf Sportereignisse, bei denen ein erhöhtes Risiko für Wettbewerbsmanipulation besteht. Die Frage, ob ein Angebot in der Schweiz legal ist, betrifft somit nicht allein den Sitz oder die Lizenz des Anbieters, sondern auch die Zulässigkeit der angebotenen Wettarten.
Die rechtliche Einordnung hat zudem steuerliche Folgen. Gewinne aus Sportwetten bei inländischen Anbietern sind bis zu 1’070’400 CHF von Verrechnungs- und Einkommenssteuer befreit. Bei ausländischen Anbietern müssen Gewinne dagegen vollständig versteuert werden; die Abgaben richten sich nach Einkommen und Kanton. Eine ausländische Lizenz ändert an dieser steuerlichen Behandlung nichts und schafft auch keine Schweizer Zulassung.
Damit ist bei der Beurteilung eines Angebots zwischen einer ausländischen Genehmigung und einer Bewilligung für den Schweizer Markt zu unterscheiden. Nur die Schweizer Zulassung macht ein Sportwettenangebot hier legal. Die steuerliche Behandlung von Gewinnen und die fehlende Absicherung bei Streitigkeiten zeigen zugleich, dass die Wahl eines nicht zugelassenen Angebots Folgen über den einzelnen Wettausgang hinaus haben kann.
La Liga und zweite Liga: Wetten auf spanische Wettbewerbe
Die spanische Primera División, international als La Liga bekannt, und die darunter angesiedelte Segunda División bilden zwei unterschiedliche Ebenen des nationalen Ligafussballs. Beide können im Rahmen von Fussballwetten eine Rolle spielen, doch ihre sportliche Aufmerksamkeit und die konkrete Abdeckung durch Wettangebote sind nicht gleichzusetzen. La Liga gehört zu den Wettbewerben, die über Spanien hinaus ein breites Publikum erreichen. Die zweite Liga richtet den Blick stärker auf den nationalen Spielbetrieb und die Entwicklung der dort antretenden Mannschaften.
Für die Einordnung eines Spiels ist zunächst der Wettbewerb selbst relevant: Tabellenposition, jüngste Ergebnisse und die Situation im Saisonverlauf beeinflussen, wie eine Begegnung sportlich gelesen wird. Solche Faktoren liefern Kontext, sind aber keine verlässliche Vorhersage des Resultats. Bei einer Wette bleibt entscheidend, welche Auswahl tatsächlich angeboten wird und wie deren Bedingungen formuliert sind. Die verfügbaren Märkte können sich je nach Wettbewerb, Spiel und Angebot unterscheiden; eine bestimmte Auswahl lässt sich daher nicht pauschal für beide spanischen Ligen voraussetzen.
Auch die Bezeichnung «zweite Liga» ist im Alltag verständlich, während im spanischen Fussball die Segunda División die entsprechende Wettbewerbsebene bezeichnet. Wer Begegnungen dieser Liga betrachtet, sollte sie nicht automatisch mit den Partien der Primera División gleichsetzen. Mannschaften, Spielverläufe und sportliche Ausgangslagen unterscheiden sich von Partie zu Partie. Eine Einschätzung, die allein auf dem Namen oder dem Rang des Wettbewerbs beruht, greift deshalb zu kurz.
Neben Wetten vor dem Anpfiff sind Livewetten bei Schweizer Wettanbietern verfügbar. Dabei kann sich die Quote während des Spiels abhängig vom Verlauf verändern. Bei Begegnungen aus La Liga oder der Segunda División gilt dieser Mechanismus ebenso: Eine frühe Führung, ein Ausgleich oder ein Platzverweis kann die Einschätzung einer Partie verschieben, ohne deren späteren Ausgang festzulegen. Die laufende Anpassung der Quote ist somit eine Reaktion auf den Spielstand und das Geschehen, aber keine Zusicherung eines bestimmten Ergebnisses.
Fussball zählt zu den Sportarten, die bei einzelnen Wettangeboten berücksichtigt werden; welche spanischen Wettbewerbe und konkreten Partien erscheinen, ist jedoch vom jeweiligen Angebot abhängig. Für die zweite spanische Liga bedeutet das, dass ihre Präsenz nicht aus der allgemeinen Verfügbarkeit von Fussballwetten abgeleitet werden sollte. Massgeblich sind die aktuell aufgeführten Begegnungen und die dazugehörigen Wettbedingungen. Eine sachliche Betrachtung trennt daher die sportliche Ebene des Wettbewerbs von der Frage, welche Wettmöglichkeiten für ein bestimmtes Spiel tatsächlich bereitstehen.
Spielerschutz: Risiken, Sperren und Grenzen beim Wetten
Geld- und Glücksspiele beruhen überwiegend oder vollständig auf Zufall und verbinden den Einsatz von Vermögenswerten mit der Möglichkeit eines Gewinns. Daraus kann ein problematisches Spielverhalten entstehen: Aus anfänglichem Spass kann eine Abhängigkeit werden, während die Hoffnung auf schnelles Geld in Schulden mündet. Manche Spielerinnen und Spieler verlieren dabei alles. Sportwetten sind deshalb weder als Geldanlage noch als verlässliche Quelle regelmässiger Einnahmen geeignet.
Registrierte Spielsperren gehören zu den Schutzmassnahmen im Spielbankenbereich. Sie stehen im Zusammenhang mit dem Umgang mit problematischem Spielverhalten; für Wettangebote lässt sich daraus jedoch keine pauschale Aussage über die konkrete Reichweite einer Sperre ableiten. Bei Anzeichen für Kontrollverlust können Beratungsstellen wie Sucht Schweiz Unterstützung bieten.
Eine finanzielle Begrenzung kann verhindern, dass vorgesehene Mittel für Rechnungen und andere Ausgaben ins Spielbudget fliessen. Dafür sollte ein festes Budget eingehalten werden. Verluste durch zusätzliche oder immer höhere Einsätze zurückgewinnen zu wollen, erhöht die finanzielle Belastung und kann problematisches Verhalten verstärken. Ein festgelegter Einsatzrahmen ersetzt keine Hilfe, wenn das Wetten nicht mehr kontrolliert werden kann.
Für Sportwetten gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Eine Altersgrenze allein schützt jedoch nicht vor finanziellen Folgen oder Abhängigkeit. Auch neue Angebote oder wechselnde Wettmöglichkeiten ändern nichts an den grundlegenden Risiken: Einsätze können verloren gehen, und Gewinne sind nicht planbar. Bei regelmässigem Wetten ist daher entscheidend, ob Umfang und Ausgaben noch kontrollierbar bleiben. Sucht Schweiz und Safer Gambling sind Anlaufstellen, wenn Unterstützung im Umgang mit Geldspielproblemen benötigt wird.
Volleyballwetten im Schweizer Sportangebot
Volleyballwetten können Teil eines Sportangebots sein, ihre konkrete Ausgestaltung ist jedoch nicht bei jedem Anbieter gleich. Ob eine bestimmte Partie aufgeführt wird und welche Wettmöglichkeiten dazu erscheinen, hängt vom jeweiligen Angebot ab. Auch die verfügbaren Funktionen können sich unterscheiden; verbindlich ist daher die aktuelle Anzeige des betreffenden Anbieters.
Für die Einordnung ist zwischen der Sportart und den tatsächlich angebotenen Märkten zu unterscheiden. Die Bezeichnung Volleyball allein sagt noch nicht aus, welche Begegnungen erfasst sind oder welche Auswahlmöglichkeiten für eine Partie bestehen. Eine pauschale Aussage zu Umfang und Tiefe des Volleyballangebots lässt sich deshalb nicht auf sämtliche Schweizer Angebote übertragen. Wer eine konkrete Begegnung sucht, muss die aktuellen Angaben des Anbieters prüfen.
Bei Sportwetten können grundsätzlich unterschiedliche Wettformen vorkommen. Für Volleyball ist aus der blossen Verfügbarkeit der Sportart aber nicht abzuleiten, ob etwa Einzel- oder Kombinationswetten, Livewetten oder weitere Funktionen für ein bestimmtes Spiel bereitstehen. Solche Einzelheiten richten sich nach dem jeweiligen Angebot und können sich ändern. Ebenso wenig lässt sich daraus eine verlässliche Rangfolge der Angebote bilden.
Entscheidend sind die jeweils aufgeführten Spiele und die dazu angezeigten Bedingungen. Bei Livewetten verändern sich Quoten während des Ereignisses abhängig vom Spielverlauf; ihre Verfügbarkeit bei Schweizer Wettanbietern ist grundsätzlich gegeben, belegt aber nicht, dass sie für jede Volleyballpartie angeboten werden. Für einen sachlichen Vergleich sollten die konkreten Partien und Funktionen betrachtet werden, ohne aus dem Sportangebot eines Anbieters auf das eines anderen zu schliessen.
Welche Anbieter in der Schweiz erlaubt sind – und was Gewinne steuerlich bedeutet
Sportwetten um Geld dürfen in der Schweiz nur bei bewilligten Schweizer Anbietern platziert werden. Ausländische Wettanbieter sind für Einwohnerinnen und Einwohner nicht zugelassen; auch Werbung für solche Angebote ist untersagt. Die Frage, welche Wettanbieter in der Schweiz erlaubt sind, lässt sich deshalb nicht mit einer beliebigen Auswahl internationaler Plattformen beantworten: Massgeblich ist eine Schweizer Bewilligung. Bei nicht bewilligten Angeboten fehlt zudem die rechtliche Absicherung, falls es zu einem Streit über die Auszahlung kommt.
Für die Teilnahme gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Zulässigkeit eines Angebots und die steuerliche Behandlung eines Gewinns sind allerdings zwei verschiedene Fragen. Ein Gewinn wird nicht allein deshalb steuerfrei, weil die Wette bei einem erlaubten Anbieter platziert wurde.
Bei inländischen Sportwetten zählen Gewinne grundsätzlich zum Einkommen. Einkommensteuer fällt auf solche Gewinne erst ab einer Million Franken an; für Gewinne bei inländischen Anbietern gilt zugleich eine Steuerbefreiung bis zu 1’070’400 Franken. Gelegenheitsgewinne sind grundsätzlich steuerfrei, wobei Ausnahmen und Grenzwerte zu beachten sind. Wer regelmässig wettet und gewinnt, muss Gewinne und Verluste festhalten und einen Überschuss in der Steuererklärung angeben. Dieser Aufwand entfällt, wenn die jährlichen Gewinne unter 1’000 Franken bleiben.
Gewinne bei ausländischen Anbietern müssen dagegen vollumfänglich versteuert werden. Die Abgaben richten sich nach dem Einkommen und dem jeweiligen Kanton. Zudem besteht bei einem Streitfall mit einem nicht zugelassenen Anbieter keine Garantie, dass ein Gewinn ausgezahlt wird. Damit unterscheiden sich die steuerlichen Folgen je nach Anbieterstandort; eine pauschale Aussage, dass Sportwettengewinne generell steuerfrei seien, wäre daher unzutreffend.
Wie viele Wettanbieter es gibt – und was sich verlässlich sagen lässt
Eine belastbare Gesamtzahl der Wettanbieter in der Schweiz lässt sich nicht angeben. Eine Zahl ohne klare Abgrenzung könnte unterschiedliche Dinge zusammenzählen: eigenständige Anbieter, einzelne Wettangebote oder digitale Zugänge zu einem Angebot. Diese Grössen sind nicht gleichzusetzen. Aus der Zahl verfügbarer Wettmärkte oder Funktionen ergibt sich deshalb ebenfalls keine verlässliche Anzahl von Anbietern.
Auch der Umfang eines Angebots erlaubt nur eine begrenzte Einordnung. Bei einzelnen Schweizer Angeboten kann die Auswahl an Wettmärkten und Funktionen geringer sein als bei grossen internationalen Buchmachern. Wie umfangreich ein konkretes Angebot ausfällt, hängt jedoch vom jeweiligen Anbieter und dessen aktuellen Bedingungen ab. Eine pauschale Aussage über alle Schweizer Angebote wäre daher nicht angemessen.
Für den Vergleich einzelner Angebote sind Anzahl und Vielfalt der verfügbaren Märkte zwei verschiedene Gesichtspunkte. Ein Anbieter kann bei bestimmten Sportarten oder Wettarten eine breitere Auswahl führen, während ein anderer andere Schwerpunkte setzt. Ebenso können Funktionen je nach Angebot variieren. Daraus folgt weder, dass eine grössere Auswahl automatisch eine grössere Anbieterzahl bedeutet, noch lässt sich aus einem umfangreichen Angebot auf eine bestimmte Zahl von Wettbewerbern schliessen.
Die Frage, wie viele Wettanbieter es gibt, bleibt damit ohne eine einheitliche Bezugsgrösse offen. Verlässlich lässt sich die Marktgrösse nicht aus der Angebotsbreite allein ableiten. Sinnvoller ist es, Anbieterzahl und Leistungsumfang getrennt zu betrachten und konkrete Angaben jeweils dem aktuellen Angebot zuzuordnen. So bleibt die Einordnung auf das beschränkt, was sich tatsächlich unterscheiden lässt, statt eine scheinbar genaue Gesamtzahl zu nennen.
Sind ausländische Wettanbieter in der Schweiz legal?
Nein, eine ausländische Lizenz reicht nicht aus. Für ein legales Angebot ist eine Zulassung für den Schweizer Markt erforderlich.
Auf welche Ereignisse darf man in der Schweiz nicht wetten?
Wetten auf nicht sportliche Ereignisse, etwa das Wetter oder politische Personalentscheidungen, sind nicht zulässig. Verboten sind auch Sportwetten auf Ereignisse mit erhöhtem Risiko für Wettbewerbsmanipulation.
Wie alt muss man für Sportwetten in der Schweiz sein?
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um in der Schweiz Sportwetten zu platzieren.
Was passiert, wenn ich bei einem nicht bewilligten Wettanbieter gewinne?
Bei einem nicht bewilligten Anbieter ist nicht garantiert, dass du deinen Gewinn ausgezahlt bekommst. Zudem fehlt dir bei einem Streit die rechtliche Absicherung.
Anbieter & Recht bei Online-Sportwetten in der Schweiz
Inhalt erstellt vom Team «wettenguidech.com»




