Quoten, Einsatz und Teilwetten richtig einordnen

Updated November 2026
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Einzel-, Kombi- und Systemwetten unterscheiden sich darin, wie Quote, Einsatz, Auszahlung und Teilwetten in die Rechnung eingehen.

Schweizer Zehn-Franken-Banknote und Münzen auf einem Wett-Tisch neben einem Notizzettel

Einzelwette: Auszahlung und Nettogewinn auseinanderhalten

Bei einer Einzelwette lässt sich der mögliche Ertrag mit zwei Angaben berechnen: dem Einsatz und der Quote. Bei den in der Schweiz üblichen Dezimalquoten wird der Einsatz mit der Quote multipliziert. Das Ergebnis ist die Auszahlung, in der der ursprüngliche Einsatz bereits enthalten ist. Der Nettogewinn bezeichnet dagegen nur den Betrag, der nach Abzug des Einsatzes übrig bleibt.

Ein Beispiel mit einer Dezimalquote von 2,50 und einem Einsatz von 10 Franken ergibt eine Auszahlung von 25 Franken. Davon sind 10 Franken der zurückgerechnete Einsatz; der Nettogewinn beträgt somit 15 Franken. Die beiden Werte beschreiben also nicht denselben Betrag. Wer nur die Auszahlung betrachtet, zählt den eingesetzten Betrag fälschlich als Gewinn mit.

Ein Wettquote-Rechner übernimmt diese Multiplikation, sobald Einsatz und Dezimalquote eingegeben sind. Manche Wettangebote stellen eine solche Berechnung in ihrer App oder im Wettschein bereit; dort ist sie typischerweise bei der Eingabe oder Übersicht des Scheins zu finden. Die genaue Darstellung hängt vom jeweiligen Angebot ab. Ohne eine integrierte Rechenfunktion genügt die Rechnung von Hand: Einsatz mal Quote für die Auszahlung, danach den Einsatz abziehen, um den Nettogewinn zu erhalten. Die angezeigte Schätzung ersetzt nicht den Betrag, der später tatsächlich auf dem Wettschein ausgewiesen wird.

Bei einer Quote von 1,50 und einem Einsatz von 10 Franken läge die rechnerische Auszahlung bei 15 Franken und der Nettogewinn bei 5 Franken, sofern die Wette gewinnt. Eine höhere Auszahlung bedeutet dabei nicht automatisch einen höheren Nettogewinn, wenn zugleich der Einsatz anders ausfällt. Für den Vergleich verschiedener Wettannahmen müssen deshalb Quote, Einsatz und die jeweils resultierende Auszahlung gemeinsam betrachtet werden.

Die Rechnung beschreibt nur den Fall eines gewonnenen Tipps. Bei einer verlorenen Einzelwette entsteht aus der Quote keine Auszahlung; der Einsatz ist dann nicht Teil eines Nettogewinns. Auch eine errechnete Summe sagt nicht voraus, ob das ausgewählte Ereignis eintritt oder ob die Quote bei Abgabe des Wettscheins noch gilt. Entscheidend für die Abrechnung bleibt der dort tatsächlich bestätigte Wert.

Anbieter für Wettquotenrechner im Vergleich

Für einen Wettquotenrechner zählen vor allem die unterstützten Wettarten und die Möglichkeit, Quoten und Einsätze übersichtlich zu kombinieren. Wichtig sind nachvollziehbare Angaben zu möglicher Auszahlung und Nettogewinn sowie eine klare Darstellung bei Kombi- und Systemwetten. Ergänzend lassen sich Bonusangebote und ihre Bedingungen, Zahlungsmethoden, Auszahlungsdauer, Mindesteinzahlung, weitere Produktfunktionen und Werkzeuge für verantwortungsvolles Spielen einordnen.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Mindesteinzahlung Zahlungsmethoden Merkmale
Sporttip Swisslos Interkantonale Landeslotterie 5–10 Arbeitstage 10 CHF TWINT, PostFinance, Kreditkarte iOS-App, Android-App, Livewetten, Live-Statistiken
Jouez Sport Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) — TWINT, Visa iOS-App, Cash-out
Spinanga — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
Gransino — bis zu 3 Werktage 10 CHF Bitcoin, Ethereum —
Allyspin — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte —
Slotoro Wiraon B.V. (Willemstad, Curaçao) — — Visa, Mastercard, Maestro, Skrill, Neteller … E-Sport, Casino, Live-Casino
20Bet TechSolutions Group N.V. — — Skrill, Neteller, Bitcoin Livewetten, Pferdewetten, Casino, Live-Casino
Gamdom Moon Revolution Limitada 5 Minuten bis 1 Stunde — Bitcoin, Ethereum, USDT, USDC, BNB … Krypto-Zahlungen
Betalright — — 10 CHF Visa, Mastercard, Paysafecard, USDT Casino, Live-Casino
Casinova — — 10 CHF Karte, Paysafecard, USDT Casino, Live-Casino

Sporttip

Sporttip verbindet Livewetten mit Live-Statistiken und bietet dafür Apps für iOS und Android. Das mobile Angebot lässt sich so mit laufenden Sportereignissen und statistischen Informationen nutzen. Die Sporttip-Produkte werden von Swisslos Interkantonale Landeslotterie betrieben und sind von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Für Einzahlungen stehen TWINT, PostFinance und Kreditkarte zur Verfügung; die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Auszahlungen dauern 5–10 Arbeitstage. Zu den Spielerschutzfunktionen gehören separate Verlustlimiten für einen Tag sowie für 7 und 30 Tage, jeweils für Sporttip. Zusätzlich gibt es eine freiwillige Spielsperre von 1–180 Tagen und eine unbefristete Spielsperre.

Jouez Sport

Jouez Sport kombiniert eine iOS-App mit Cash-out. Die Angebote der Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) sind von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Einzahlungen sind mit TWINT oder Visa möglich. Bei Auszahlungsanträgen von Montag bis Donnerstag dauert die Auszahlung bis zu 3 Werktage; bei Anträgen von Freitag bis Sonntag sind es bis zu 6 Werktage. Für verantwortungsvolles Spielen gibt es Verlustlimiten und einen vorübergehenden Spielausstieg von 1 Tag bis 6 Monate.

Spinanga

Spinanga bietet einen Wett-Konfigurator und eine Funktion für frühe Auszahlung. Für Einzahlungen stehen PlayID und Kreditkarte bereit; die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF. Auszahlungen dauern bis zu 3 Werktage. Die frühe Auszahlung ergänzt dieses Angebot als weitere Funktion.

Gransino

Gransino akzeptiert Bitcoin und Ethereum als Zahlungsmethoden. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF, und Auszahlungen dauern bis zu 3 Werktage. Damit sind die Zahlungswege, der Einstiegseinsatz und die genannte Auszahlungsdauer die konkreten Eckdaten des Angebots.

Allyspin

Allyspin führt PlayID und Kreditkarte als Zahlungsmethoden. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF; für Auszahlungen sind bis zu 3 Werktage angegeben.

Slotoro

Slotoro führt E-Sport sowie Casino und Live-Casino im Angebot. So treffen bei Slotoro ein E-Sport-Angebot und Casino-Produkte auf mehrere genannte Zahlungswege und Spielerschutzfunktionen.

20Bet

20Bet führt Livewetten und Pferdewetten neben Casino und Live-Casino. Betreiber ist TechSolutions Group N.V. Das Produkt verbindet damit Live- und Pferdewetten mit Casino-Angeboten; die drei genannten Zahlungsmethoden ergänzen diese Auswahl. Diese Produktbereiche und Zahlungswege bilden die konkreten Eckpunkte von 20Bet.

Gamdom

Gamdom zeichnet sich durch Krypto-Zahlungen und eine Auszahlungsdauer von 5 Minuten bis 1 Stunde aus. Betreiber ist Moon Revolution Limitada. Für verantwortungsvolles Spielen lässt sich ein Selbstausschluss für 1, 5 oder 8 Tage wählen. Eine längere Pause kann über eine Kontoschliessung durch den Support erfolgen. Damit verbinden sich bei Gamdom Krypto-Zahlungen mit einer konkret angegebenen Auszahlungsdauer und abgestuften Pausenmöglichkeiten.

Betalright

Betalright bietet Casino und Live-Casino.

Casinova

Casinova führt Casino und Live-Casino im Angebot. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Für die Berechnung von Wettquoten sind Wettarten, kombinierbare Tipps und eine verständliche Darstellung von Auszahlung und Nettogewinn entscheidend. Ergänzend geben Zahlungswege, Auszahlungsdauer und Mindesteinzahlung Hinweise zum finanziellen Ablauf; Produktfunktionen und Spielerschutztools bilden weitere Vergleichspunkte. Welche Angaben für die eigene Nutzung zählen, hängt davon ab, wie Wetten zusammengestellt und Einsätze kalkuliert werden sollen.

Quotenrechner für Einzel- und Kombiwetten

Bei einer Einzelwette wird eine Auswahl mit ihrer Dezimalquote und dem Einsatz verrechnet. Eine Kombiwette bündelt mehrere Tipps auf einem Wettschein. Für ihre Berechnung werden die jeweiligen Einzelquoten miteinander multipliziert; das Ergebnis ist die Gesamtquote. Wird diese mit dem Einsatz multipliziert, ergibt sich die mögliche Auszahlung inklusive Einsatz. Der Nettogewinn lässt sich bestimmen, indem der Einsatz von der Auszahlung abgezogen wird.

Ein einfaches Rechenschema zeigt den Zusammenhang: Bei den Quoten q_1, q_2 und q_3 lautet die Gesamtquote q_1 × q_2 × q_3. Mit dem Einsatz e beträgt die rechnerische Auszahlung e × q_1 × q_2 × q_3. Für den Nettogewinn wird anschliessend e abgezogen. Ein einzelner Tipp lässt sich analog berechnen, indem nur eine Quote mit dem Einsatz multipliziert wird.

Ein Rechner für Kombiwetten benötigt daher die Quote jeder Auswahl und den Gesamteinsatz. Er zeigt daraus Gesamtquote und voraussichtliche Auszahlung an; ein Rechner für Einzelwetten verwendet dagegen die Quote einer Auswahl. Bei einer Kombiwette hängt die Auszahlung davon ab, dass alle enthaltenen Tipps gewinnen. Geht auch nur eine Auswahl verloren, ist die Kombiwette nicht erfolgreich. Eine rechnerisch hohe Gesamtquote sagt für sich genommen nicht aus, wie wahrscheinlich der gemeinsame Gewinn ist.

Die Eingaben lassen sich in einem Wettanbieter-Wettschein oder in einer dafür vorgesehenen Rechnerfunktion einer Wett-App prüfen. Vor dem Absenden sind die dort angezeigten Quoten und die berechnete Auszahlung massgeblich: Ein Rechenergebnis kann nicht sicherstellen, dass die Quote bei der Abgabe noch gilt. Es bestätigt auch nicht, dass die jeweilige Wette angeboten werden darf. Für die Schweizer Sportwetten gelten Beschränkungen nach Sportart, Wettbewerb und Wettart; ein Rechenwerkzeug prüft diese Voraussetzungen nicht automatisch. Die mögliche Auszahlung bleibt somit eine Schätzung auf Grundlage der eingegebenen Werte.

Systemwetten-Rechner in der App: Einsatz und Teilwetten

Ein Systemwetten-Rechner in einer Wett-App dient dazu, einen Gesamteinsatz auf die Wettreihen eines Systems aufzuteilen. Anders als bei einer einzelnen Kombiwette besteht der Wettschein aus mehreren Kombinationen derselben Auswahlen. Für jede Wettreihe wird ein eigener Einsatzanteil angesetzt. Die Summe dieser Anteile ergibt den Gesamtbetrag des Scheins.

In der App beginnt die Berechnung typischerweise beim Bereich für Systemwetten oder bei der Auswahl des Wettformats im Wettschein. Dort werden die Tipps zusammengestellt und das gewünschte System gewählt. Falls die App eine Berechnungsfunktion anbietet, zeigt sie nach Eingabe des Gesamteinsatzes, wie viel auf jede Wettreihe entfällt. Die genaue Darstellung hängt von der jeweiligen Anwendung ab; manche zeigen die Aufteilung direkt im Wettschein, andere erst in einer Einsatzübersicht.

Entscheidend ist, ob als Eingabe der Einsatz für den gesamten Schein oder ein Betrag je Wettreihe verlangt wird. Diese Angaben bezeichnen unterschiedliche Bezugsgrössen. Wird ein Gesamteinsatz eingetragen, verteilt der Rechner ihn auf die enthaltenen Reihen. Wird dagegen der Einsatz pro Reihe erfasst, ergibt sich der Gesamtbetrag aus der Anzahl der Reihen und dem jeweiligen Anteil. Vor der Bestätigung muss deshalb klar sein, auf welchen Betrag sich das angezeigte Ergebnis bezieht.

Die Funktion ersetzt nicht die Prüfung der einzelnen Quoten und Tipps. Ein Systemschein kann Geld zurückbringen, obwohl nicht alle Auswahlen gewinnen, weil mehrere Kombinationen bestehen. Ob und in welcher Höhe eine Auszahlung entsteht, richtet sich nach den erfolgreichen Wettreihen und deren Quoten. Der Rechner ordnet die Einsätze rechnerisch zu; er sagt nicht voraus, welche Ergebnisse eintreten.

Auch der angezeigte Gesamtbetrag ist für die Einschätzung des finanziellen Risikos relevant: Bei einer Systemwette wird der Einsatz nicht nur auf dem Papier verteilt, sondern den einzelnen Wettreihen zugeordnet. Damit kann die App sichtbar machen, wie sich ein festgelegter Gesamtbetrag zusammensetzt, ohne daraus eine Gewinngarantie abzuleiten. Die konkrete Anzahl und Zusammensetzung der Reihen hängt vom gewählten System ab. Vor Abgabe des Scheins bleibt die tatsächlich ausgewiesene Summe massgeblich.

Systemwetten wie 2 aus 3 und 3 aus 5 berechnen

Bei einem „2 aus 3“-System werden aus drei ausgewählten Tipps alle möglichen Zweierkombinationen gebildet. Daraus entstehen drei Wettreihen: Jede verbindet zwei der drei Auswahlen, während jeweils eine Auswahl unberücksichtigt bleibt. Ein Wettquote-Rechner für diese Systemart ordnet die Tipps diesen Reihen zu und berechnet die Ergebnisse für die einzelnen Kombinationen.

Beim „3 aus 5“-System werden jeweils drei der fünf Tipps zu einer Wettreihe verbunden. Insgesamt ergeben sich zehn Reihen. Der Einsatz auf dem Wettschein verteilt sich auf diese Reihen: Ist für jede Wettreihe derselbe Einzelbetrag vorgesehen, entspricht der Gesamteinsatz dem Zehnfachen dieses Betrags. Der Rechner sollte daher sowohl den Einsatz je Reihe als auch den daraus folgenden Gesamtbetrag erkennen lassen. Eine Eingabe des Gesamteinsatzes ist anders zu lesen, wenn dieser auf alle Reihen aufgeteilt wird.

2 aus 3 System

Drei Tipps bilden alle möglichen Zweierkombinationen, woraus insgesamt drei Wettreihen entstehen.

3 aus 5 System

Fünf Tipps werden jeweils zu Dreiergruppen verbunden, was insgesamt zehn Wettreihen ergibt.

3 aus 4 System

Es werden Dreiergruppen aus vier Auswahlen gebildet.

4 aus 5 System

Die Wettreihen bestehen aus Vierergruppen von insgesamt fünf Tipps.

Entscheidend ist die Zusammensetzung des gewählten Systems. Ein „3 aus 4“-System bildet Dreiergruppen aus vier Auswahlen; bei „4 aus 5“ bestehen die Reihen aus Vierergruppen von fünf Tipps. Die Anzahl der berücksichtigten Tipps pro Wettreihe und die Gesamtzahl der Reihen sind daher nicht austauschbar. Bei der Eingabe im Rechner müssen Systemgrösse und Zahl der ausgewählten Tipps zusammenpassen. Eine abweichende Auswahl verändert die Zahl der Reihen und damit auch die Verteilung des Einsatzes.

Die Rechenlogik lässt sich anhand eines weiteren Formats abgrenzen: Ein „3 aus 6“-System umfasst zwanzig Wettreihen. Bei steigender Zahl ausgewählter Tipps kann der Gesamteinsatz deshalb deutlich anders ausfallen, auch wenn der Betrag pro Reihe unverändert bleibt. Die Anzeige einzelner möglicher Auszahlungen setzt zudem voraus, dass die jeweiligen Tipps und Quoten korrekt erfasst wurden.

Eine Systemwette kann auch dann Rückzahlungen ergeben, wenn nicht alle Tipps gewinnen; welche Wettreihen erfolgreich sind, hängt von den tatsächlichen Ergebnissen ab. Daraus folgt keine Gewinngarantie. Höhere Quoten können mit einem grösseren Risiko einhergehen, dass Tipps nicht aufgehen. Ein Rechner bildet die gewählte Struktur und die eingegebenen Werte ab, sagt aber nicht voraus, ob die Auswahlen eintreffen.

Yankee, Patent und Value: unterschiedliche Rechneraufgaben

Ein Yankee-Wettquote-Rechner und ein Patent-Rechner dienen dazu, ein festgelegtes Mehrwegsystem in seine Wettreihen aufzuschlüsseln. Ein Value-Rechner verfolgt dagegen keine solche Kombinationsstruktur: Er stellt eine eigene Einschätzung der Gewinnwahrscheinlichkeit der Wahrscheinlichkeit gegenüber, die in einer Quote steckt. Die drei Bezeichnungen stehen somit für verschiedene Rechenaufgaben.

Ein Yankee setzt vier Auswahlen voraus. Das System umfasst die Wettreihen aus 2 aus 4 und 3 aus 4 sowie eine klassische Vierer-Kombiwette. Zusammengenommen ergeben sich elf Wettreihen. Ein Rechner für dieses Format ordnet die Auswahlen nach dieser Struktur; der Einsatz wird den jeweiligen Reihen zugeordnet. Das Ergebnis hängt von den Quoten und davon ab, welche Tipps gewinnen. Die Anzahl der Reihen allein sagt daher nichts über einen möglichen Ertrag aus.

Beim Patent werden drei Auswahlen zu sieben Wettreihen verbunden: Einzelwetten, Zweierkombinationen und eine Dreierkombination. Ein Patent-Rechner bildet diese Bestandteile ab, damit erkennbar wird, welche Reihen aus den ausgewählten Tipps entstehen. Anders als bei einem einzelnen Tipp werden die Ergebnisse der einzelnen Reihen separat relevant. Die Bezeichnung des Formats legt die Struktur fest, nicht den Ausgang der Wetten.

Bei einer Value-Wette geht es um eine Wahrscheinlichkeitsbewertung. Die implizite Wahrscheinlichkeit einer Dezimalquote ergibt sich aus 1 geteilt durch die Quote, multipliziert mit 100. Ein Value Bet liegt vor, wenn die eigene geschätzte Gewinnwahrscheinlichkeit über diesem impliziten Wert liegt. Ein Rechner kann die Quote in eine Wahrscheinlichkeit umrechnen; die eigene Einschätzung muss unabhängig davon zustande kommen. Die Berechnung belegt somit nicht, dass eine Auswahl tatsächlich den angenommenen Wert besitzt.

Die Resultate eines Format-Rechners und einer Value-Berechnung sind deshalb nicht austauschbar. Der erste sortiert Wettreihen nach dem gewählten System, die zweite vergleicht zwei Wahrscheinlichkeitswerte. Für die Beurteilung eines Yankee oder Patents sind die hinterlegten Auswahlen und Quoten massgeblich; für Value die Qualität der eigenen Wahrscheinlichkeitsschätzung.

Wettrechner für Yankee, Kelly und Mehrwegwetten

Ein Wett-Rechner kann unterschiedliche Aufgaben erfüllen: Ein Mehrwegwetten-Rechner ordnet Auswahlen zu Wettreihen, während ein Kelly-Rechner einem anderen Berechnungsansatz folgt. Die Bezeichnungen sollten deshalb nicht als austauschbare Namen für dieselbe Funktion verstanden werden. Welche Angaben ein bestimmter Rechner verarbeitet, hängt von seinem konkreten Aufbau ab.

Beim Yankee lässt sich die Struktur nachvollziehen, ohne eine bestimmte Einsatzhöhe anzunehmen. Das System umfasst vier Auswahlen. Daraus entstehen die Wettreihen des Systems 2 aus 4 und des Systems 3 aus 4 sowie eine klassische Kombiwette mit allen vier Auswahlen. Die erste Gruppe enthält sechs Zweierkombinationen, die zweite vier Dreierkombinationen; hinzu kommt die Vierer-Kombiwette. Insgesamt umfasst ein Yankee somit elf Wettreihen.

Ein Yankee-Rechner bildet diese Zusammenstellung rechnerisch ab. Für eine mögliche Auszahlung müssen die Quoten der beteiligten Auswahlen den jeweiligen Wettreihen zugeordnet und deren Ergebnisse berücksichtigt werden. Die Reihen haben unterschiedliche Zusammensetzungen: Eine Auswahl kann in mehreren Reihen vorkommen, während die Vierer-Kombiwette alle Auswahlen verbindet. Entsprechend hängt das Ergebnis nicht allein von einer einzelnen Gesamtquote ab. Ein Rechner kann die Struktur und mögliche Rechenergebnisse darstellen, aber nicht vorhersagen, welche Auswahlen gewinnen.

Kelly bezeichnet ein anderes Rechenanliegen als die Aufteilung in Wettreihen. Aus der Bezeichnung allein folgt keine Yankee-Struktur; ebenso lässt sich daraus nicht ableiten, welche Eingaben ein konkreter Kelly-Rechner verlangt oder wie er seine Ausgabe bestimmt. Ohne Angaben zur verwendeten Methode wäre eine konkrete Formel oder Empfehlung zur Einsatzhöhe nicht belastbar. Ein angezeigter Wert ist daher nicht mit einer prognostizierten Gewinnchance gleichzusetzen.

Auch ein Patent gehört zu den benannten Mehrwegformaten, ist aber nicht bloss eine andere Schreibweise für Yankee. Seine Zusammensetzung sollte anhand der Regeln des jeweiligen Formats geprüft werden. Für die Einordnung eines Rechenergebnisses ist entscheidend, ob der Rechner ein System aufteilt, eine Einsatzberechnung anbietet oder lediglich Quotenwerte verarbeitet. Ein allgemeiner Wett-Rechner muss diese Funktionen nicht sämtlich enthalten.

Vor der Verwendung eines Ergebnisses ist daher zu prüfen, welche Wettart und welches Format tatsächlich berechnet werden. Beim Yankee lässt sich die Zahl der Reihen anhand seiner Bestandteile nachvollziehen; bei Kelly hängt die Bedeutung der Ausgabe von der zugrunde gelegten Berechnung ab. Die Anzeige eines Rechners ersetzt weder die konkrete Abrechnung des Wettscheins noch eine Einschätzung darüber, ob eine Auswahl eintrifft.

Wettschein-Rechner: Werte prüfen und Schweizer Regeln beachten

Ein Rechner für den Wettschein verarbeitet die eingetragenen Auswahlen, Quoten und Einsätze zu einer rechnerischen Einschätzung. Bei einer Kombiwette hängt die ausgewiesene Auszahlung davon ab, dass alle Tipps gewinnen. Die Zahl bleibt jedoch eine Schätzung: Massgeblich ist der Betrag, den der Wettschein tatsächlich ausweist. Eine Berechnung kann auch nicht sicherstellen, dass die angezeigte Quote bei der Abgabe noch gilt.

Ebenso wenig prüft ein Rechner, ob eine Wette in der Schweiz angeboten werden darf. Online-Sportwetten um Geld sind hier staatlichen oder anderen exklusiven Anbietern vorbehalten; ausländische Buchmacher sind nicht zugelassen. Eine Bewilligung aus einem anderen Land gilt in der Schweiz nicht. Zudem dürfen nur Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten berücksichtigt werden, die auf der Gespa-Liste stehen. Eine errechnete mögliche Auszahlung ist daher weder ein Nachweis für die Verfügbarkeit eines Marktes noch für dessen Zulässigkeit.

Auch die Einsatzgrenzen unterscheiden sich nach Angebot und Wettscheinart. Bei einem Schweizer Angebot liegt der Mindesteinsatz bei 1 CHF; für Einzel- und Kombinationswetten beträgt der Höchsteinsatz 1’000 CHF, für Systemwetten 10’000 CHF. Bei einem weiteren Angebot sind online mindestens 2 CHF und im Laden mindestens 3 CHF vorgesehen. Dort liegt der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei 500 CHF; ein Multiple-Schein kann einen Gesamteinsatz von bis zu 7’500 CHF enthalten. Diese Angaben ersetzen nicht die Kontrolle des konkreten Scheins. Bei unbewilligten Online-Wetten besteht zudem das Risiko, den Einsatz zu verlieren.

Trixie-Rechner: drei Tipps, vier Wettreihen

Eine Trixie verbindet drei Auswahlen zu vier Wettreihen: drei Zweierkombinationen und eine Dreierkombination. Der Einsatz wird auf diese Reihen verteilt; die Trixie ist daher keine einzelne Kombiwette, bei der alle Tipps zugleich aufgehen müssen. Je nach Ergebnis können einzelne Reihen gewinnen, während andere verlieren.

Ein Trixie-Rechner ordnet die ausgewählten Tipps den vier Reihen zu und berechnet mögliche Auszahlungen anhand der jeweiligen Quoten und des Einsatzes pro Reihe. Für eine eigene Rechnung müssen die Quoten der drei Auswahlen sowie der Einsatz berücksichtigt werden. Wird ein Gesamteinsatz eingegeben, ist entscheidend, wie der Rechner ihn auf die Reihen aufteilt; der angezeigte Betrag sollte deshalb zusammen mit dieser Aufteilung gelesen werden. Die Auszahlung einer gewonnenen Reihe schliesst deren Einsatz ein.

Ein solcher Rechner ist bei einem Anbieter von Wettformat-Rechnern oder, sofern verfügbar, im Bereich für Systemwetten einer Wett-App zu suchen. Ein Rechner auf einer externen Seite bestätigt weder, dass die Trixie tatsächlich angeboten wird, noch dass die ausgewählten Sportwetten in der Schweiz zulässig sind. Massgeblich bleibt zudem die Quote auf dem abgegebenen Wettschein.

Die vier Reihen zeigen, weshalb ein Trixie-Schein mehr als eine Auswahl und einen Gesamteinsatz umfasst. Der Rechner bildet die Kombinationen und ihre rechnerischen Ergebnisse ab; ob ein Tipp eintrifft, lässt sich daraus nicht ableiten.

Systemwette berechnen: Ergebnisse richtig einordnen

Ein Systemschein ist als Zusammenstellung mehrerer Wettreihen zu lesen. Welche davon gewinnen, richtet sich nach den tatsächlichen Ergebnissen der ausgewählten Tipps; die Abrechnung hängt anschliessend davon ab, welche Reihen des gewählten Systems erfolgreich sind. Deshalb kann ein System teilweise einen Ertrag erzielen, obwohl nicht alle Tipps richtig waren. Daraus folgt jedoch keine feste Auszahlung: Sie hängt auch von den Quoten der jeweiligen Auswahl ab.

Ein Systemwette-Rechner stellt eine rechnerische Erwartung für die eingegebenen Werte dar. Das Ergebnis ist an die zugrunde gelegten Quoten und die gewählte Systemart gebunden. Ändert sich eine dieser Eingaben, kann sich auch die berechnete Summe verändern. Zudem kann ein Rechner nicht feststellen, ob ein Tipp tatsächlich eintritt oder ob eine Quote bei Abgabe des Scheins noch gilt. Massgeblich bleibt die Zahl, die auf dem Wettschein ausgewiesen ist.

Bei der Auswertung ist daher zwischen dem Rechenergebnis und dem tatsächlichen Spielverlauf zu unterscheiden. Eine hohe Quote kann den möglichen Ertrag erhöhen, geht aber mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einher, dass Tipps nicht korrekt ausgehen. Auch ein rechnerisch günstiges Szenario sagt nichts darüber aus, ob die betreffenden Wettreihen gewinnen. Systemwetten sind keine Gewinngarantie; Sportwetten sind weder als Geldanlage noch als regelmässige Einkommensquelle zu verstehen.

Wie viele Wetten hat ein System 3 aus 5?

Ein System 3 aus 5 umfasst zehn Teilwetten. Der Gesamteinsatz wird auf diese Teilwetten verteilt.

Was bedeutet „2 aus 3“?

Bei einem System 2 aus 3 werden aus drei Tipps alle möglichen Zweierkombinationen gebildet. Das ergibt drei Teilwetten.

Wie berechne ich bei einer Einzelwette Auszahlung und Nettogewinn?

Multipliziere deinen Einsatz mit der Dezimalquote, um die Auszahlung inklusive Einsatz zu erhalten. Ziehst du davon den Einsatz ab, erhältst du den Nettogewinn.

Spielerschutz

Inhalt erstellt vom Team «wettenguidech.com»