Die Kombiwette als Quoten- und Risikostruktur

Updated November 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Die Verknüpfung mehrerer Tipps verändert die Gesamtquote; Systemwetten und Draw No Bet unterscheiden sich in ihrer Risikostruktur.

Abstrakte Illustration: drei Spiele als kombinierte Wettstruktur

Eine Kombiwetten-Strategie anhand von Quoten und Kombinationen

Eine mögliche Kombiwetten-Strategie setzt einen Tipp mit niedriger Quote als gemeinsamen Bestandteil mehrerer Kombinationen ein. Dazu kommen zwei weitere Spiele, deren Quoten hoch und untereinander relativ ausgeglichen sind. Die Idee besteht darin, den Tipp mit niedriger Quote in jeder Variante beizubehalten und die möglichen Ausgänge der beiden anderen Spiele unterschiedlich zusammenzustellen. Das ist eine bestimmte Konstruktion und keine allgemeine Empfehlung für Kombiwetten.

Für die drei Spiele werden neun Kombinationen gebildet: Der Tipp mit niedriger Quote wird jeweils mit einer möglichen Auswahl aus dem zweiten Spiel und einer möglichen Auswahl aus dem dritten Spiel verbunden. Werden die möglichen Ausgänge der beiden Spiele miteinander kombiniert, ergeben sich neun Varianten. Der niedrige Quotentipp bildet dabei den gemeinsamen Bestandteil, während die Auswahl bei den beiden anderen Partien wechselt.

Die Quotenstruktur erklärt, worauf diese Anordnung abzielt. Eine niedrige Quote steht rechnerisch für einen stärker favorisierten Ausgang, während hohe Quoten mit weniger wahrscheinlichen Ausgängen verbunden sind. Sind die beiden hohen Quoten zudem relativ ausgeglichen, ist keine der beiden Partien innerhalb der Konstruktion durch eine deutlich niedrigere Quote hervorgehoben. Das macht die Auswahl allerdings nicht verlässlicher: Eine Quote sagt für sich allein nicht voraus, wie ein Spiel endet, und eine ausgeglichene Quote bedeutet nicht, dass beide Ausgänge eintreffen werden.

Die neun Varianten sind daher als verschiedene Zusammenstellungen von Tipps zu verstehen, nicht als neun zusätzliche Sicherheiten. Jede Kombination hängt von den jeweiligen Spielausgängen ab. Schon ein falscher Tipp kann den Einsatz der betroffenen Kombination kosten; die Strategie bietet weder einen garantierten Gewinn noch Schutz vor Verlusten. Je mehr Spiele und Auswahlen in eine Wettkonstruktion eingehen, desto mehr mögliche Fehlstellen entstehen.

Auch der Ausdruck „Strategie“ beschreibt hier lediglich eine Art, Quoten und Spielausgänge zu ordnen. Ob sich diese Auswahl überhaupt in der gewünschten Form abgeben lässt, hängt von den angebotenen Wettmöglichkeiten und den geltenden Bedingungen ab. Die Konstruktion mit neun Varianten sollte deshalb nicht mit einer einzelnen Kombiwette gleichgesetzt werden, bei der sämtliche Tipps gemeinsam auf einem Kombischein stehen. Eine solche Abgrenzung betrifft die Wettform; die hier beschriebene Idee betrifft dagegen die konkrete Auswahl und Zusammenstellung der drei Spiele.

Für eine sachliche Einschätzung sind die Quoten allein nicht ausreichend. Relevant bleibt, welche Ereignisse ausgewählt wurden und wie plausibel die jeweiligen Ausgänge begründet sind. Eine niedrige Quote macht den gemeinsamen Tipp nicht sicher, und hohe, ähnlich grosse Quoten der übrigen Spiele machen die neun Kombinationen nicht automatisch zu einer ausgewogenen Risikoverteilung. Die Konstruktion kann daher als Schema für die Zusammenstellung dienen, nicht als Nachweis eines Vorteils.

Wett-Konfiguratoren in der Schweiz vergleichen

Für Kombiwetten zählt, ob sich Tipps im Wett-Konfigurator zu einer Wette zusammenstellen lassen und welche Funktionen das Angebot ergänzen. Ein Vergleich sollte ausserdem mögliche Boni und deren Bedingungen, angebotene Zahlungsmethoden, Auszahlungstempo und Mindesteinzahlung berücksichtigen. Auch zusätzliche Produktmerkmale und Werkzeuge für verantwortungsvolles Spielen können die Auswahl beeinflussen. Entscheidend ist, welche dieser Eigenschaften zur eigenen Planung von Kombinationen und zum gewünschten Umgang mit Einsätzen passen.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Mindesteinzahlung Zahlungsmethoden Merkmale
BassBet — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
VegasHero — bis zu 3 Werktage 10 CHF Bitcoin, Ethereum Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
Spinanga — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
bet365 Hillside (Gibraltar Sports) LP Bearbeitung in der Regel innerhalb von 2 Stunden (E-Wallets/Karten 1–4 Std., Banküberweisung 1–2 Werktage) 10 CHF Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard, Skrill … Wett-Konfigurator, Quotenboosts, Cash-out, Casino
Jouez Sport Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) — TWINT, Visa Cash-out, iOS-App
Sporttip Swisslos Interkantonale Landeslotterie 5–10 Arbeitstage 10 CHF TWINT, PostFinance, Kreditkarte Live-Statistiken, Livewetten, iOS-App, Android-App
PMU Swisslos und Loterie Romande in Zusammenarbeit mit PMU (Pari Mutuel Urbain, Frankreich) bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage) — Mastercard Pferdewetten
Bettilt Lowell & Pruitt N.V. bis zu 2 Bankarbeitstage — — Livewetten, Casino, Live-Casino, Poker
Cloudbet Halcyon Super Holdings B.V. unter 2 Minuten (90 % der Auszahlungen) — Bitcoin, Ethereum, Litecoin Livewetten, E-Sport, Casino, Live-Casino
Vegas Now Just Entertainment B.V. — 20 CHF — —

BassBet

BassBet verbindet den Wett-Konfigurator mit einer Funktion für Frühe Auszahlung. Für Einzahlungen stehen PlayID und Kreditkarte zur Verfügung; der Mindesteinzahlungsbetrag liegt bei 10 CHF. Auszahlungen können bis zu 3 Werktage dauern. Damit lassen sich die Kombinationsplanung und eine frühere Auszahlung als Produktmerkmale zusammen betrachten. Bei der persönlichen Abwägung spielen ausserdem die angebotenen Zahlungswege und die Zeitspanne bis zur Auszahlung eine Rolle.

VegasHero

VegasHero verbindet einen Wett-Konfigurator mit Früher Auszahlung. Bei den Einzahlungen stehen Bitcoin und Ethereum als Zahlungsmethoden zur Wahl; die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Für Auszahlungen sind bis zu 3 Werktage angegeben. Der Konfigurator und die frühe Auszahlung bilden die genannten Wettmerkmale, während die beiden Kryptowährungen die aufgeführten Zahlungswege ergänzen.

Spinanga

Spinanga stellt einen Wett-Konfigurator bereit und führt ausserdem Frühe Auszahlung als Merkmal. Einzahlungen sind über PlayID oder Kreditkarte möglich, bei einer Mindesteinzahlung von 10 CHF. Die Auszahlungsgeschwindigkeit beträgt bis zu 3 Werktage. So stehen beim Anbieter die Erstellung von Wettkombinationen und eine zusätzliche Auszahlungsfunktion neben den beiden genannten Zahlungsmethoden.

bet365

bet365 kombiniert einen Wett-Konfigurator mit Quotenboosts und Cash-out. Der Betreiber ist Hillside (Gibraltar Sports) LP; als Zahlungsmethoden sind Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard und Skrill genannt. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Auszahlungen werden in der Regel innerhalb von 2 Stunden bearbeitet: Bei E-Wallets und Karten dauert es 1–4 Stunden, bei Banküberweisungen 1–2 Werktage.

Jouez Sport

Jouez Sport bietet Cash-out und eine iOS-App; die Produktangebote stehen unter der Gespa-Lizenz der Interkantonalen Geldspielaufsicht. Als Zahlungsmethoden sind TWINT und Visa verfügbar. Eine Auszahlung dauert bei einem Antrag von Montag bis Donnerstag bis zu 3 Werktage, bei einem Antrag von Freitag bis Sonntag bis zu 6 Werktage.

Sporttip

Sporttip verbindet Live-Statistiken und Livewetten mit iOS- und Android-Apps. Der Betreiber ist Swisslos Interkantonale Landeslotterie; die Lizenz wird von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) erteilt. Zur Einzahlung dienen TWINT, PostFinance und Kreditkarte, bei einer Mindesteinzahlung von 10 CHF. Auszahlungen dauern 5–10 Arbeitstage. Die Spielerschutztools umfassen separate Verlustlimiten pro Tag, 7 und 30 Tage, eine freiwillige Spielsperre von 1–180 Tagen sowie eine unbefristete Spielsperre.

PMU

PMU führt Pferdewetten als Produktmerkmal. Der Anbieter wird von Swisslos und Loterie Romande in Zusammenarbeit mit PMU (Pari Mutuel Urbain, Frankreich) betrieben; die Lizenz stammt von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa). Als Zahlungsmethode ist Mastercard angegeben. Auszahlungen dauern bis zu 3 Werktage; bei einem Antrag von Freitag bis Sonntag sind es bis zu 6 Werktage. Für Pferdewetten gelten verpflichtende Verlustlimiten pro Tag, Woche und Monat bis maximal CHF 8’000. Hinzu kommen ein Einzahlungslimit und freiwilliger Ausschluss.

Bettilt

Bettilt hebt sich mit Livewetten, Casino, Live-Casino und Poker als Produktmerkmalen hervor. Betreiber ist Lowell & Pruitt N.V. Auszahlungen dauern bis zu 2 Bankarbeitstage. Die genannten Funktionen decken Sportwetten in Echtzeit sowie Casino, Live-Casino und Poker ab; bei der Auszahlung ist die angegebene Frist in Bankarbeitstagen zu berücksichtigen.

Cloudbet

Cloudbet bietet Livewetten und E-Sport neben Casino und Live-Casino. Betreiber ist Halcyon Super Holdings B.V.; als Zahlungsmethoden sind Bitcoin, Ethereum und Litecoin genannt. 90 % der Auszahlungen erfolgen in unter 2 Minuten. Zu den Spielerschutztools zählen Einzahlungslimits pro Tag, Woche und Monat, eine Abkühlung von 24 Stunden bis 3 Monate sowie Selbstausschluss von 1 Jahr bis lebenslang. Damit verbindet Cloudbet mehrere Wett- und Casinoprodukte mit einer besonders genau bezifferten Auszahlungsdauer.

Vegas Now

Vegas Now nennt eine Mindesteinzahlung von 20 CHF. Betreiber ist Just Entertainment B.V. Der Einzahlungsbetrag ist damit der zentrale konkrete Vergleichspunkt für diesen Anbieter, während der Betreibername die Unternehmenszuordnung ergänzt.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Daneben unterscheiden sich die Angebote durch ergänzende Produktfunktionen, Zahlungswege, Mindesteinzahlungen und Auszahlungszeiten. Wer Spielerschutz-Tools einbezieht, kann auch deren konkrete Formen und Zeiträume vergleichen. So lässt sich die Auswahl an den eigenen Prioritäten ausrichten.

So werden Tipps und Quoten in einer Kombiwette verknüpft

Eine Kombiwette verbindet mehrere Tipps auf unterschiedlichen Ereignissen zu einem gemeinsamen Wettschein. Die Auswahl wird nicht Tipp für Tipp als unabhängige Wette abgerechnet: Für die Wertung zählt, ob die Voraussagen zusammen die Bedingungen der Kombiwette erfüllen. Damit unterscheidet sich die Abwicklung von mehreren separat abgegebenen Einzelwetten.

Die Grundregel ist streng: Sämtliche Tipps müssen richtig sein, damit die Kombiwette zu einer Auszahlung führt. Trifft eine Voraussage nicht ein, ist der gesamte Kombischein verloren – auch dann, wenn die übrigen Tipps korrekt waren. Das Ergebnis lässt sich deshalb nicht aus der Zahl der richtigen Auswahlen allein ableiten. Ein einzelner falscher Tipp genügt, um die ganze Wette scheitern zu lassen.

Auch die Quoten werden als zusammenhängende Grösse behandelt. Die Quote jedes Tipps fliesst in die Gesamtquote ein, indem die einzelnen Quoten miteinander multipliziert werden. Sie werden also nicht addiert. Die Gesamtquote bildet damit die ausgewählten Tipps gemeinsam ab; sie ist nicht einfach eine Übersicht über die Einzelquoten auf dem Schein. Welche Quote für eine einzelne Auswahl gilt, hängt von der jeweiligen Vorhersage ab. Die Verknüpfung selbst folgt jedoch derselben Rechenregel, unabhängig davon, ob die Tipps verschiedene Sportarten oder Ereignisarten betreffen.

Wie funktionieren Kombiwetten im Ablauf? Zuerst werden mehrere Voraussagen aus unterschiedlichen Ereignissen auf einem Kombischein zusammengeführt. Anschliessend werden die Ereignisse ausgewertet und die einzelnen Tipps jeweils mit dem eingetretenen Ergebnis abgeglichen. Erst wenn jede Auswahl zutrifft, ist die Voraussetzung für eine Auszahlung erfüllt. Ein richtiger Tipp wird dabei nicht als Teilerfolg ausgezahlt, während ein falscher Tipp die gesamte Kombiwette beendet.

Diese Verknüpfung erhöht zugleich die Abhängigkeit des Ergebnisses von jeder einzelnen Auswahl. Bei einer separat platzierten Wette kann ein anderer Tipp danebenliegen, ohne die Wertung dieser Wette zu verändern. Im Kombischein wirken die Voraussagen dagegen gemeinsam: Ein korrektes Ergebnis gleicht einen Fehltipp nicht aus. Die höhere Gesamtquote, die durch die Multiplikation entsteht, ist daher an die Bedingung geknüpft, dass alle Bestandteile der Wette gewinnen. Sie ist keine Aussage darüber, dass der Ausgang sicher oder die Kombiwette besonders verlässlich wäre.

So funktioniert eine Kombiwette unabhängig davon, welche konkreten Begegnungen oder Märkte ausgewählt werden. Entscheidend für ihre Abwicklung sind die gemeinsame Wertung, die Multiplikation der Einzelquoten und das Erfordernis, dass jede Voraussage eintritt. Schon eine falsche Auswahl lässt den gesamten Einsatz verloren gehen; eine Kombiwette bietet weder einen Teilerfolg noch eine Gewinngarantie.

Kombiwette und Systemwette: unterschiedliche Risikostrukturen

Eine Kombiwette fasst mehrere Tipps zu einer einzigen Gesamtwette zusammen. Sie wird nur dann gewonnen, wenn sämtliche Voraussagen eintreffen. Schon ein falscher Tipp macht den ganzen Kombischein wertlos; mit jedem weiteren Spiel sinkt zudem die rechnerische Gewinnwahrscheinlichkeit. Die mögliche Rückzahlung hängt daher nicht allein von der Zahl der ausgewählten Ereignisse ab, sondern setzt voraus, dass jede Auswahl richtig ist. Eine Kombiwette ist somit keine sichere Wettform und bietet keine Gewinngarantie.

Eine Systemwette ist anders aufgebaut: Die ausgewählten Tipps werden zu mehreren Kombinationen zusammengestellt, die jeweils als einzelne Wetten gelten. Dadurch kann eine Auszahlung möglich sein, obwohl nicht alle Auswahlen richtig sind. Die Systemwette ist damit keine einzelne Kombiwette mit einer gelockerten Gewinnbedingung, sondern eine Gruppe separat gewerteter Kombinationen. Enthält eine dieser Kombinationen mehrere Tipps, müssen innerhalb dieser konkreten Kombiwette alle Tipps stimmen, damit sie als gewonnen gilt.

Kombiwette

Fasst mehrere Tipps zu einer Gesamtwette zusammen. Sämtliche Voraussagen müssen eintreffen, um zu gewinnen.

Systemwette

Bildet aus den Tipps mehrere Kombinationen. Eine Auszahlung ist möglich, auch wenn nicht alle Auswahlen richtig sind.

Das System „3 aus 4“ veranschaulicht die Aufteilung. Aus vier ausgewählten Tipps werden alle möglichen Dreier-Kombinationen gebildet und als Einzelwetten gewertet. Mindestens drei richtige Tipps sind erforderlich, damit eine Auszahlung erfolgen kann. Ein falscher Tipp schliesst somit nicht automatisch jede Kombination aus: Die übrigen richtigen Auswahlen können weiterhin eine passende Dreier-Kombination bilden. Werden weniger als drei Tipps richtig vorhergesagt, erfüllt keine der enthaltenen Kombinationen diese Bedingung.

Der mögliche Vorteil gegenüber einer einzelnen Kombiwette hat eine entsprechende Einsatzfolge. Bei einer Systemwette wird für jede enthaltene Kombination ein eigener Einsatz angesetzt; der Gesamtbetrag steigt deshalb mit der Zahl der Wetten. Der Einsatz verteilt sich gleichmässig auf die einzelnen Kombinationen. Eine grössere Zahl von Kombinationen kann die Möglichkeit eröffnen, trotz einzelner falscher Auswahlen noch eine gewinnende Teilwette zu haben, erhöht aber zugleich den Gesamtaufwand. Das Systemformat allein sagt deshalb nichts darüber aus, ob sich ein Tipp rechnet.

Auch eine Systemwette ist nicht gegen jeden Fehler abgesichert. Wird ein Tipp als Bank-Tipp in die Systemwette aufgenommen und fällt dieser falsch aus, kann die gesamte Systemwette verloren sein, selbst wenn andere Auswahlen stimmen. Die konkrete Wirkung hängt davon ab, in welchen Kombinationen dieser Tipp enthalten ist. Eine Wettstrategie mit Systemen sollte diese Abhängigkeit berücksichtigen und die Zahl der Kombinationen nicht mit einer Garantie auf Rückzahlung verwechseln.

Der Kernunterschied liegt damit in der Wertung: Bei einer Kombiwette hängt das Ergebnis an allen Tipps des einen Scheins; bei einer Systemwette werden mehrere Kombinationen getrennt beurteilt. Ihre Risikostruktur ist dadurch anders, aber nicht risikofrei. Auch bei Systemen kann ein Teil oder der gesamte Einsatz verloren gehen.

Auszahlung und implizierte Wahrscheinlichkeit berechnen

Für die rechnerische Auszahlung eines Kombischeins sind der Gesamteinsatz und die Gesamtquote massgeblich. Der Einsatz wird mit der Gesamtquote multipliziert; das Ergebnis ist der Betrag, der bei erfolgreichem Schein ausgezahlt werden kann. Als Formel: mögliche Auszahlung = Einsatz × Gesamtquote. Der Einsatz gilt dabei für den gesamten Kombischein und wird nicht für jeden einzelnen Tipp erneut angesetzt.

Der mögliche Gewinn ist nicht mit der Auszahlung gleichzusetzen. In der Auszahlung steckt auch der ursprüngliche Einsatz. Um den möglichen Gewinn zu bestimmen, wird dieser deshalb von der möglichen Auszahlung abgezogen: möglicher Gewinn = mögliche Auszahlung − Einsatz. Ein Rechenblatt oder ein Wettrechner für Kombiwetten kann diese Schritte abbilden, sofern Einsatz und Gesamtquote korrekt eingetragen werden. Das Ergebnis beschreibt einen möglichen Betrag und keine sichere Einnahme.

Die implizierte Wahrscheinlichkeit ergibt sich als Kehrwert der Gesamtquote. In Kurzform lautet die Rechnung: implizierte Wahrscheinlichkeit = 1 ÷ Gesamtquote. Eine höhere Gesamtquote führt damit rechnerisch zu einer niedrigeren implizierten Wahrscheinlichkeit; eine tiefere Gesamtquote zu einer höheren. Diese Kennzahl beschreibt die Wahrscheinlichkeit, die sich aus der Quote ergibt. Sie belegt für sich allein nicht, wie wahrscheinlich das tatsächliche Eintreten der Vorhersagen ist.

Beim Vergleich von Einzelwetten und Kombiwetten unterscheiden sich die Rechengrössen vor allem dadurch, dass bei einem Kombischein die Gesamtquote verwendet wird. Die Auszahlung wird also nicht aus einer einzelnen Quote abgeleitet, sondern aus dem für den ganzen Schein geltenden Gesamtwert. Ein höherer Quotenschlüssel kann rechnerisch die mögliche Auszahlung erhöhen, zugleich sinkt bei zusätzlichen Tipps die rechnerische Gewinnwahrscheinlichkeit. Die Kalkulation ersetzt daher keine Einschätzung der einzelnen Ereignisse.

Der ausgewiesene Höchstbetrag setzt voraus, dass sämtliche Tipps richtig sind. Schon ein falscher Tipp kann den gesamten Einsatz kosten; eine Kombiwette bietet weder eine sichere Auszahlung noch eine Gewinngarantie. Die Formeln zeigen lediglich, wie Quote und Einsatz zusammenwirken. Sie machen aus einem möglichen Gewinn weder eine Geldanlage noch eine Grundlage für regelmässiges Einkommen. Verluste durch höhere oder zusätzliche Einsätze ausgleichen zu wollen, verändert die Rechnung nicht zugunsten eines sicheren Ergebnisses.

Draw No Bet in einer Kombiwette: Was bei einem Remis gilt

Draw No Bet, auch als asiatisches Handicap 0 bezeichnet, schliesst ein Unentschieden als gewerteten Ausgang der betreffenden Auswahl aus. Endet das Spiel remis, wird der Einsatzanteil dieser Auswahl zurückerstattet. In einer Kombiwette wird sie dadurch nicht wie ein verlorener Tipp behandelt: Die übrigen Auswahlen bleiben bestehen und werden weiterhin nach ihren jeweiligen Ergebnissen bewertet.

Für die Abrechnung zählt die Remis-Auswahl üblicherweise mit der Quote 1.00. Sie verändert damit die Gesamtquote nicht, während die Quoten der übrigen Tipps weiterhin in die Berechnung eingehen. Ein Gewinn entsteht allerdings nicht allein dadurch, dass das Draw-No-Bet-Spiel unentschieden endet. Auch die anderen Vorhersagen müssen richtig sein; scheitert eine davon, ist die Kombiwette verloren.

Endet das Spiel dagegen mit einem der beiden vom Tipp erfassten Siege, wird die Auswahl regulär gewertet. Ob sie gewonnen oder verloren ist, hängt davon ab, ob das vorhergesagte Team tatsächlich siegt. Das Remis ist der besondere Fall: Es führt zur Rückerstattung für diese Auswahl und lässt die restliche Kombination unberührt.

Draw No Bet beseitigt somit nur das Unentschieden als Verlustausgang dieses einzelnen Tipps. Es schützt weder vor einer Niederlage des ausgewählten Teams noch vor falschen Vorhersagen bei anderen Spielen. Ein einziger solcher Fehlgriff kann den gesamten Kombischein wertlos machen. Die Auswahl bietet daher keine Sicherheit für die Kombiwette als Ganzes und begründet keine Gewinngarantie. Entscheidend bleibt, dass Draw No Bet nur auf das betreffende Ereignis wirkt; die übrigen Tipps behalten ihre eigene Ergebnisbewertung.

Was ist eine Kombiwette, und wie wird die Gesamtquote aus den Einzelquoten berechnet?

Eine Kombiwette verbindet mehrere Tipps auf einem Wettschein. Die Gesamtquote ergibt sich, indem die Einzelquoten miteinander multipliziert werden.

Muss bei einer Kombiwette jede Voraussage eintreffen, damit ausbezahlt wird?

Ja, alle Tipps müssen richtig sein. Schon eine falsche Voraussage lässt die gesamte Kombiwette scheitern.

Was sind die Risiken von Glücksspielen und Wetten?

Du kannst deinen gesamten Einsatz verlieren, wenn ein Tipp falsch ist. Mehr Spiele in einer Kombiwette bedeuten mehr Möglichkeiten für einen Fehltipp; eine hohe Gesamtquote ist keine Gewinngarantie.

Was ist die rechtliche Lage der Sportwetten in der Schweiz?

In der Schweiz dürfen Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport Sportwetten anbieten. Für die Bewilligung und Beaufsichtigung von Sportwetten als Grossspiele ist die Gespa zuständig.

Wie werden bei der beschriebenen Kombiwetten-Strategie die neun Kombinationen gebildet?

Der Tipp mit niedriger Quote bleibt in jeder Variante enthalten. Er wird jeweils mit einer Auswahl aus dem zweiten und einer Auswahl aus dem dritten Spiel kombiniert, sodass neun Varianten entstehen.

Macht eine niedrige Quote den gemeinsamen Tipp bei einer Kombiwette sicher?

Nein, eine niedrige Quote macht den Tipp nicht sicher. Sie steht rechnerisch für einen stärker favorisierten Ausgang, sagt aber nicht voraus, wie das Spiel endet.

Spielerschutz

Inhalt erstellt vom Team «wettenguidech.com»